Viel Städtischer Verkehr auf dem Feldweg zwischen Münchingen und Korntal

Kürzlich wurde eine Anfrage an den Fachbereichsleiter „Steuerung und Service“ der Stadt Korntal-Münchingen, Herrn Beck gerichtet zum Thema „lebhafter Verkehr auf dem Feldweg zwischen Münchingen und Korntal“.

  • Warum nehmen alle Städtische Fahrzeuge die „Abkürzung über die Felder“ und nicht, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer die offizielle Straße?
  • Mit welcher Berechtigung tun sie das?

Die Antwort kam prompt:

  • Ausnahmeregelung für „das Befahren der direkten Verbindung auf unserem Gemarkungsgebiet“ für städt. Bedienstete bei „Dienstreisen“ zwischen den Stadtteilen in städt. PKWs oder auch privaten PKWs.
    • Begründung: (Auszug – ausführlich im angefügten Schreiben)
      Zur Sicherstellung der Betriebsabläufe und Gewährleistung der Funktionsfähigkeit der Verwaltung haben wir unseren Mitarbeitern, die regelmäßig zwischen beiden Stadtteilen pendeln müssen, verkehrsrechtliche Ausnahmegenehmigungen zum Befahren der direkten Verbindung auf unserem Gemarkungsgebiet ausgestellt. Dazu sind wir als Straßenverkehrsbehörde befugt“.
  • Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h – Zur Rücksichtnahme auf Fußgänger, Radfahrer wird angehalten.

Den gesamten Wortlaut der Anfrage und Antwort lesen Sie hier.

Digitaler Historischer Ortsrundgang in Münchingen eingeweiht       

Im Beisein von mehr als 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen auch Mitglieder des Gemeinderats, eröffnete Ursula Schill, Sprecherin der AG1, zusammen mit Bürgermeister und Schirmherr Dr. Wolf den Rundgang. Er wurde am Sonntag den 8.Mai 2022 im Rahmen des Hobafäschds offiziel den Münchingern übergeben. In ihre Rede erzählte Ursula Schill über die Motivation und die Ziele für das Projekt, das sie zusammen mit Herrn Volkmer nun erfolgreich abgeschlossen haben. Ein großer Dank für die außerordentlich gute Zusammenarbeit ging an Stadtarchivar Herrn Brunotte. und an Frau Kleinschwärzer, Agendabeauftragte der Stadt, für ihre Unterstützung, sowie an Dr. Wolf, der das Projekt mit ca. 2.500 € unterstützte. Dr. Wolf dankte in seiner Rede dem Projektteam und freute sich über die neue Attraktion für Münchingen.

Die Presse Berichterstattung in der Leonberger Zeitung und LKZ über die Eröfnung war überwältigend. Auch über die Berichterstattung (und Vorankündigung) im Amtsblatt haben wir uns sehr gefreut.

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Eröffnung des historischen Ortsrundgangs durch Münchingen am 8. Mai 2022

Treffpunkt ist um 11:30 Uhr vor dem Rathaus Münchingen
Am Sonntag dem 8.Mai ist es soweit. Die Lokale Agendagruppe Lebenswertes Münchingen eröffnet ihren QR Code basierten historischen Ortsrundgang in Münchingen offiziell im Beisein von Schirmherr Bürgermeister Dr. Wolf, der Presse, Eigentümern und Gästen und übergibt ihn der Stadt.
An zwölf historischen Gebäuden im Ortskern informiert ein kurzer Text über die Geschichte des Hauses und deren heutiger Nutzung. Ein QR Code führt zu einem kurzen Video mit weiteren vielfältigen Geschichten, Informationen, zahlreichen Bildern und auch so mancher Anekdote.
Die Lokale Agenda „Lebenswertes Münchingen“ hat diesen Rundgang initiiert, konzipiert und umgesetzt.
Bei einem kleinen Spaziergang mit Bürgermeister Dr. Wolf, der Presse, Eigentümern und Gästen präsentieren wir das Projekt der Öffentlichkeit.

Gedankenaustausch mit den Gemeinderats-Fraktionen

Am Montag, den 25.04.2022 treffen wir uns um 19:30 Uhr in der Gaststube der Bürgerstube LAMM mit Mitgliedern aus den fünf Fraktionen des Gemeinderats. Wir wollen uns über wichtige anstehenede Themen austauschen. Dazu gehören unter anderem die Innenentwicklung in Münchingen, die Bürgergenossenschaft, der die Stadt beitreten möchte und diverse andere.
Interessierte Bürger sind immer wilkommen

Meine saubere Stadt: eine spontane Frühjahrsputzaktion der Lokalen Agenda Lebenswertes Münchingen




Die AG1 hat spontan und sehr kurzfristig wieder eine Müllsammelaktion am Samstag, den 12.3. gestartet. Los gings um 10h mit sechs überaus motivierten Mitgliedern.
Nach 2-3 Stunden waren schon 9 prall gefüllte und schwere große Müllsäcke zusammengekommen. Zwei von uns zogen nach einer Stärkung nochmals los. Die Ernte waren nochmals 2 riesige, schwere Müllsäcke, ein übriggebliebenes Wahlplakat von Herrn Bilger und eine schwere Eisenstange.
Am Ende kamen 11 dicke Müllsäcke zusammen, die der Bauhof nun entsorgen wird.
Die nächste Aktion findet im Herbst statt, organisiert von der Stadt und rechtzeitig kommuniziert im Amtsblatt. Meine saubere Stadt: eine spontane Frühjahrsputzaktion der Lokalen Agenda Lebenswertes Münchingen weiterlesen

Innenentwicklung vor Außenentwicklung gefordert

Vor der Gemeinderatssitzung am 10.2. 2022 zum Thema „Bebauungsplan und Umlegung „Pflugfelder Weg“ – Sachstandsbericht – Festlegung der Rahmenbedingungen“ wendet sich die AG1 in einem dringenden Brief an alle Gemeinderäte und den Bürgermeister mit der dringenden Bitte, die Planungen mit ERSTER PRIORITÄT auf die Innenentwicklung im Ortskern von Münchingen und den Schwerpunkt auf den Bau von bezahlbarem Wohnbau und den Straßenbau zu legen, bevor Neubaugebiete auf der grünen Wiese entstehen.  Wir erinnern an die zentrale Leitlinie aus dem ZKKM 2025 aus dem Jahr 2012: „Investitionen in die Zentren! Bezahlbarer Wohnraum im gewachsenen Ortskern!“

Nach einer langen, hitzigen und kontroversen Diskussion wurden die Rahmenbedingungen für das Gebiet doch mit 8 zu 10 Stimmen beschlossen.
Pressestimmen:
LKZ: „Kritik an Prioritäten bei Bauplänen“
Strohgäu Aktuell – Stgt Ztg: „Baugebiet mit Beigeschmack“

Entscheidung über den Siegerentwurf zur Neugestaltung der Stuttgarter Straße

Am 2. Dezember 2021 wurde der Siegerentwurf aus dem Wettbewerb zur Neugestaltung der Stuttgarter Str. bekannt gegeben. Die Fachjury hat sich sehr viel Mühe gegeben und den besten Entwurf gekürt, nämlich den Wettbewerbsentwurf der Bietergemeinschaft faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla beratende Ingenieure mbB, Freiburg, und Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG, Stuttgart.
Er dient als Grundlage für die weiterführenden Planungen.
Alle Entwürfe der fünf beteiligten Büros waren im Widdumhof einsehbar.
Wir sind mit dieser Entscheidung einverstanden .

Einwohnerfrage in GR Sitzung – Kritische Frage zur Kostenexplosion für die Mehrzweckhalle (MZH)


Die AG1 Sprecherin stellte zu Beginn der Sitzung dem Bürgermeister Dr. Wolf die kritische Frage, ob er noch gut schlafen könne angesichts der 5,3 Mio Mehrkosten für die Mehrzweckhalle in Münchingen, die die Verwaltung im Haushalt vorsehe. Statt der geschätzten 18 Mio € in 2019 werden nun ca. 23 Mio € eingeplant. Seine Antwort lautete: „ich kann gut schlafen …“. Die weitere Frage war, wie er der hohen Gesamtkosten den Bürgern verkaufen wolle, zumal auch die erhofften 3 Mio Fördergelder nicht gesichert sind. Er sei überzeugt, dass die Verwaltung die beste Lösung für Münchingen gewählt habe (trotz der hohen Kosten). Auch die Frage, ob es einen Kostendeckel gibt wurde verneint, der Gemeinderat habe keinen festgelegt.
Die AG1 sieht das Projekt nach wie vor sehr kritisch zum einen wegen der extrem hohen Kosten, zum anderen weil der errechnete Hallenbedarf für alle Hallenbenutzer überhaupt nicht gedeckt wird und nicht zuletzt wegen der fragwürdigen städtebaulichen Dimension an der vorgesehenen Stelle, dem Verlust der Grünfläche und dem zu erwartenden gewaltigen Verkehrszuwachs.

Intensiver Austausch mit Fachjury

Unserer Einladung zum intensiven Austausch über die Neugestaltung der Stuttgarter Straße sind alle fünf Jury-Mitglieder sehr gerne gefolgt. Unser langes Gespräch war sehr gut, offen, kritisch und konstruktiv. Wir konnten alle für uns sehr wichtigen Punkte präsentieren und gut begründen. Unsere Anregungen wurden gerne aufgegriffen. Sie werden bei der Beurteilung des Siegerentwurfs im Dezember 2021 berücksichtigt werden.

Wie wollen die Bürger informiert werden?

In einer Fragebogenaktion will die Stadt Korntal-Münchingen herausfinden:
– Fühlen sich die Bürger gut informiert?
– Was soll sich in der städtischen Kommunikationsstrategie ändern?
Schon öfters hat die AG1 die mangelhafte Kommunikation der Verwaltung kritisiert. Zum Beispiel sind Informationen über Projekte, Themen und Beschlüsse von Gemeinderatssitzungen oft nur schwer zu finden und wegen der „Amtsprache“ oft auch schwer zu verstehen. Wenn die Verwaltung das Interesse der Bürger an der Verwaltungsarbeit wecken will, muss sie ihr Kommunikationsangebot verbessern. (siehe auch unser Bericht vom November).
Genau das tut die Verwaltung jetzt mit ihrer Umfrage. Die Studentin Catharina Bellms untersucht im Rahmen ihres Masterstudiums, was die Bürger wirklich interessiert und wie sie in Zukunft (im neuen Internetauftritt der Stadt) informiert werden wollen.
Ein begrüßenswerter Ansatz!