Alle Beiträge von Ursula Schill

AG1 empfiehlt Vertagung des Auslegungsbeschlusses für den „Bebauungsplan beiderseits der Schlossgasse“ und Abhaltung eines Bürgerworkshops

Am 16.12.2014  soll in der Gemeinderatssitzung in Münchingen die Auslegung des „Bebauungsplan beiderseits der Schlossgasse“ sowie die „Erhaltungs- und Gestaltungssatzung für den westlichen Ortskern“ beschlossen werden.

Die AG1 hat die Pläne im Vorfeld ausführlich studiert und ihre Bedenken sowie die Befürchtung einer massiven Nachverdichtung im Gebiet nördlich der Schlossgasse,  in einem „Brandbrief“ an die Verwaltung (BM und TB) sowie an alle Stadträte formuliert und diesen vor der o.g. Gemeinderatssitzung übergeben. AG1 empfiehlt Vertagung des Auslegungsbeschlusses für den „Bebauungsplan beiderseits der Schlossgasse“ und Abhaltung eines Bürgerworkshops weiterlesen

Die Lokale Agendagruppe 1 „Lebenswertes Münchingen“ ist Preisträger des Ehrenamtspreises der Stadt Korntal-Münchingen 2014

Gruppe Ehrenamt 2014

Am 13.6.2014 wurden wir im Rahmen eines Festaktes vom Bürgermeister Dr. Wolf ausgezeichnet:
“ In Anerkennung des herausragenden  Engagements für das Gemeinwohl unserer Stadt verleihe ich im Namen des Gemeinderates der Lokalen    Agendagruppe 1 „Lebenswertes Münchingen“ die Ehrenurkunde zum Ehrenamtspreis 2014 der Stadt Korntal-Münchingen“

Die ausgezeichneten Mitglieder sind:
Gabriele Auge, Achim Bourgett, Sammy Dadour, Frank Gehring. Manfred Kaiser, Franz Karle, Christa Raad, Christel Renz, Ursula Schill, Claudia Six, Ralf Schmid, Rolf Voegele

Presse: Stadt Rundschau KM, Amtsblatt

Nachlese zum Hobafeschd – Viele gute Gespräche mit Besuchern unseres ZKKM Standes

Hobafäschd 2014-12
Das Wetter hat perfekt mitgespielt, die Besucherzahlen übertrafen dieses Jahr die der zurückliegenden Jahre. Das Angebot an kulinarischen    Köstlichkeiten war groß und der Kunsthandwerksmarkt hatte eine große Vielfalt an originellen Exponaten zu bieten.
Auch der Stand des Zukunftskonzepts war gut positioniert, viele Bürger interessierten sich Informationen an den Schautafeln und auf den  Tischen.
Im Rahmen der Präsentation der Arbeit des Zukunftskonzepts konnten wir viele interessante Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern  führen. Da die Mitglieder der ZKKM AG 1 ja überwiegend auch Agendamitglieder sind, waren die Präsentationen zum Großteil auch die  Themen, die sich in der Agendagruppe 1 aktuell in Bearbeitung befinden. Ziel war, diese mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, aber  auch etwas über die Stimmung deHobafäschd 2014-31r Bürgerinnen und Bürger zur aktuellen Ortssituation zu erfahren. Aufgrund der Örtlichkeit waren die geführten Gespräche überwiegend mit Münchinger Bürgern und damit auch vorrangig zu Münchinger Themen. Es gab aber auch Korntaler Besucher, die über ihre Anliegen sprachen.
Bei vielen Gesprächen klang jedoch eine deutliche Unzufriedenheit mit der aktuellen Ortssituation (in Münchingen) durch, und an den kritisierenden Äußerungen war deutlich zu erkennen, dass die Bürgerinnen und Bürger den Glauben an Änderungen verloren haben, da über Jahre hinweg einfach zu viel immer wieder verschoben wurde, bzw. kaum Aktionen  nicht zu erkennen sind. (Anmerkung: in der Krezengasse werden z.Zt. der einsturzgefährdete Hof und die Scheuer abgerissen)

Zukunftskonzept Korntal-Münchingen 2025 (ZKKM) und AG1 „Lebenswertes Münchingen“ gemeinsam auf dem Hobafeschd

Erstmals ist das Zukunftskonzept Korntal-Münchingen 2025 (ZKKM) auf dem Münchinger Hobafeschd mit einem eigenen Stand vertreten und präsentiert seine Arbeit und Ergebnisse.

Die Agendagruppe 1 „Lebenswertes Münchingen“ hat bereits seit 2011 eine Kooperation mit dem ZKKM in der Arbeitsgruppe 1 „Aufenthaltsqualität und erlebbare Stadtmitten“ für strategische Münchinger Themen wie:

–      Standortsuche für Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Ortskern (nach der Schließung des Edeka 2010)
–      Entwicklung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts für den Ortskern
–      Neugestaltung des Ortskerns im Bereich Stuttgarter Straße Marktstraße – Hauptstraße
–      Straßen- und Plätzeumgestaltung

Stuttgarter Straße
Stiegelplatz
Markgröniger Straße
Wetteplatz

–      Stadtbildverschönerung

Baum- und Grünpflegeschaften

Mitglieder der Agenda 1 engagieren sich außerdem auch in anderen Arbeitsgruppen des ZKKM
Arbeitsgruppe 2: Wirtschaftsförderung
Arbeitsgruppe 3: Wohnräume mit Zukunft
Arbeitsgruppe 6: Kunst und Kultur
Arbeitsgruppe 7: Bildung und Betreuung

Jahresbericht 2013, Zusammenfassung der Aktivitäten der Agendagruppe 1 „Lebenswertes Münchingen“

Das Jahr 2013 stand ganz  im Zeichen eines starken Engagements im Zukunftskonzept (ZKKM). Die Mitglieder unserer Gruppe engagierten sich intensiv in verschiedenen ZKKM Arbeitsgruppen mit den Themen: Entwicklungskonzept für den Ortskern Münchingen, Stadtbildverschönerung, Wirtschaft, Wohnraumbeschaffung und Bildung.
Weitere Themen waren die Bemühungen um einen Nachfolger für den insolventen Schleckermarkt in der Christophstraße. Dies war leider nicht erfolgreich.
Mitarbeit bei der Planung des Radweges an der Markgröninger Straße, dessen Realisierung nun für 2014  geplant ist.

Zusammenfassung der Aktivitäten

 

Mitglieder der AG1 „Lebenswertes Münchingen“ engagieren sich stark in Arbeitsgruppen des Zukunftskonzepts Korntal-Münchingen 2025

ZKKM Arbeitsgruppe 1 (AG1) „Aufenthaltsqualität und erlebbare Ortsmitten“
Zum Themenblock: „Ansiedlung eines Lebensmittelvollsortimenters“ und „Orstkernentwicklung“ erarbeitete die Arbeitsgruppe in 5 Sitzungen Empfehlungen an die Verwaltung und den Gemeinderat. Allerdings wollte die Verwaltung diesen nicht folgen.
Deshalb haben die Mitglieder der ZKKM AG1 im Vorfeld der Beratungen im Gemeinderat in intensiven Einzelgesprächen mit Gemeinderäten ihre abweichenden Standpunkte erläutert und gut begründet.
Positives Ergebnis:
In der nicht öffentlichen ATU Sitzung vom 11.07.2013 wurde das Ortskernentwicklungskonzept der ISA vorgestellt und für die Gemeinderatssitzung am 23.7. vorbereitet. Die ZKKM AG1 hatte Empfehlungen zur Gestaltung der Marktstr. sowie zum Standort des Vollsortimenters ausgesprochen. Die Verwaltung wollte diesen nicht folgen und legte deshalb ihre eigenen, abweichenden Empfehlungen vor. Es wurde der ZKKM AG1 jedoch vom Bürgermeister die Möglichkeit eingeräumt, ihren Standpunkt im ATU selbst vorzutragen, so dass die Gemeinderäte eine authentische Stellungnahme und Begründung erhalten konnten. Die unterschiedlichen Standpunkte wurden sehr ausführlich diskutiert.
Der Gemeinderat beschloss am 23.07.2013 in öffentlicher Sitzung das Entwicklungskonzept der ISA, jedoch mit einigen Änderungen gegenüber der Vorlage. Der Gemeinderat folgte damit den Empfehlungen der ZKKM AG1, die für die Marktstraße eine niedrigere Bauweise vorschlug und für die Planung eines Lebensmittelvollsortimenters am Wetteplatz einen vergrößerten Planungsrahmen vorsah. Weitere ZKKM AG1 Anregungen wurden ohne Diskussion auch übernommen.

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Radweg an der Markgröninger Straße lässt weiter auf sich warten

Obwohl der Bau des Radwegs bereits mit dem Abschluss der Flurbereinigung im Zusammenhang mit der Fertigstellung der Westumfahrung Münchingen angekündigt und versprochen wurde, ist er bis heute nicht realisiert worden.
Die AG1 (und andere Gruppen) hat immer wieder den Lückenschluss im Radwegenetz gefordert, stieß jedoch nur auf taube Ohren. Es gab wichtigere Themen und Projekte.
Die SPD Fraktion nahm das Thema wieder auf und beantragte im Haushalt 2012 endlich die Planung. Der Gemeinderat beschloss am 29.11.2012 die Umsetzung.
2013 wurden 2 Entwurfsplanungen und eine Ausführungsplanung durch ein externes Büro ausgearbeitet. Die beiden Agendagruppen AG1 und AG10 wurden gleich von Anfang an in die Planung eingebunden. So war es möglich, dass unsere Vorschläge und auch Änderungsvorschläge sofort eingearbeitet werden konnten.

Die Förderfähigkeit des Projekts muss nun vom Regierungspräsidium (RP) geprüft werden. Ein Bescheid wird „im ersten Halbjahr 2014“ erwartet.
Erst danach kann eine Ausschreibung stattfinden. Es ist damit zu rechnen, dass die Fertigstellung sich mindestens bis zum Jahresende 2014 hinzieht, aller Erfahrung nach aber erst 2015 erfolgen wird!

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Endgültig – Kein Drogeriemarkt für Münchingen

Nun ist es amtlich! Es wird keinen Nachfolger geben für den geschlossenen Schleckermarkt in der Christophstraße. Nach vielen Gesprächen und Kalkulationen ist es nun klar, dass die finanziellen Belastungen und Risiken für die Schlecker-Damen nicht annehmbar und tragbar sind.

Das ist außerordentlich schade, denn es besteht nach wie vor ein großer Bedarf an Drogerieartikeln und auch an Parfümerieangeboten in Münchingen. Es ist jedoch auch nachvollziehbar, dass die Abwägung der Wirtschaftlichkeit einzig und allein bei den zukünftigen Betreiberinnen liegt.

Die AG1 „Lebenswertes Münchingen“ wird sich weiter dafür einsetzten, dass im Zuge der Ortskernentwicklung  eine Lösung zur Ansiedlung eines Drogeriemarktes im „neuen Zentrum“ (Strohgäudreieck) gefunden wird.

Kein Drogeriemarkt in Sicht für Münchingen? – Es gibt Hoffnung!

Es ist zwar ruhig geworden rund um das Thema „Schleckernachfolge“ für Münchingen, doch dieser Eindruck täuscht, denn im Hintergrund finden Gespräche statt, in denen mit vereinten Kräften Lösungen diskutiert werden. Die Akteure sind die Schleckermitarbeiterinnen, der Ladenvermieter, die Stadt KM, die Gewerkschaft ver.di. und die AG1.

Wie man aus der Presse weiß, laufen z.Zt. viele Aktionen innerhalb der Gewerkschaft ver.di. und dem mittlerweile gegründeten „Verein zur Förderung der Nahversorgung e.V.“, mit dessen Unterstützung bereits erste Dorfläden unter dem neuen Namen „Drehpunkt“ eröffnet wurden z.B. in Erdmannhausen. Weitere werden in absehbarer Zukunft folgen in Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Eberstadt bei Heilbronn und Stetten am Kalten Markt (Quelle: Verein zur Förderung der Nahversorgung e.V.).

Dieser Verein unterstützt nach Kräften interessierte ehemalige Schleckermitarbeiterinnen, die in eigener Verantwortung einen neuen Drogeriemarkt eröffnen und betreiben wollen, u.a. mit gezielten Schulungen. Er kümmert sich auch um den zentralen Einkauf(günstigere Einkaufsbedingungen) und das Marketing für die zukünftigen neuen Läden und er unterstützt in betriebswirtschaftlichen Belangen, wie Buchführung, Lohnabrechnung, Jahresabschluss, etc.

Am Anfang eines jeden neuen Projektes steht als absolute Vorbedingung jedoch die „Standortanalyse“, in der wichtige Kriterien abgefragt werden. Dazu gehören u.a. die Untersuchung des vorhandenen und auch fehlenden Einzelhandels- und Dienstleistungsangebots im Ort, sowie die Analyse der vorhandenen Kaufkraft. Diese Standortanalyse wurde von der Verwaltung beauftragt und finanziert. Ein positives Ergebnis liegt jetzt vor und gibt uns Hoffnung. Nun können die konkreten Gespräche mit Betreibern, Vermieter und Bank beginnen.

Aber auch wir Bürger sind zur aktiven Unterstützung aufgerufen.

Wie geht es weiter? …… Fortsetzung folgt!